Eine Flotte rostiger Öltanker fährt unter dunklem Gewitterhimmel über stürmische See auf den Betrachter zu, mit gelber Schlagzeile «NEIN zur Abhängigkeit von teurer Energie» und einem roten Abstimmungs-Sticker «NEIN zur Initiative ‹Energiepolitik nur mit der Bevölkerung

Öl und Gas zum Heizen wird in der Schweiz und gerade auch im Baselbiet tonnenweise importiert. Der Irankrieg und der Ukrainekrieg verteuern die Öl- und Gasimporte. Allein schon das ist ein Grund, das klimafreundliche Energiegesetz so zu lassen, wie es ist.

Aus demokratischer Sicht ist diese Initiative nur eine Zwängerei: Landrat und Bevölkerung haben sich erst vor zwei Jahren klar zum Energiegesetz bekannt. Die Öl- und Gaslobby will diesen Volksentscheid nicht akzeptieren und bekämpft ihn nun mit dieser Initiative, nachdem sie juristisch gescheitert ist!

Das Rad zurückzudrehen, um wieder fossile Energien für Neubauten zu erlauben, ist politisch naiv. Zudem rechnet es sich auch nicht. Kriege, geopolitische Spannungen und blockierte Lieferketten werden die Preise für Öl und Gas immer wieder in die Höhe treiben. Dagegen sind die Preise für Wärmepumpen gut berechenbar und langfristig viel günstiger. Die Initiative macht uns von diesen unsicheren Energien aus dem Ausland abhängig. Grüne Energien sind für das Portemonnaie und für das Klima der richtige Entscheid. Bleiben wir dabei!

Luzia Sutter Rehmann, Co-Präsidentin Grüne Binningen

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