Vater mit Kind auf dem Arm mit Blick auf ein Hausdach, auf dem eine grosse Photovolatikanlage/Solarpanels installiert sind.

Auch wenn es Mächtigen dieser Welt nicht passt: der Klimawandel ist Realität. Augen zu und durch – funktioniert nicht. Auch das Wallis hat das gemerkt. Nach Überschwemmungen und Felsstürzen hat die Regierung nun umgeschwenkt und will Millionen in die Hand nehmen.

Wir sind hier nicht das Wallis. Also müssen wir nichts tun? Das wäre ein sehr unsolidarischer Kurzschluss. Zudem dürfte es hier immer heisser werden im Sommer. Binningen gilt als Hitze-hotspot. Vierzig, fünfundvierzig Grad über mehrere Tage – das droht real zu werden. Der Klimawandel wird uns vor grosse Herausforderungen stellen. Durch die Klimafonds-Initiative würden mehr Mittel freigestellt mit dem Ziel, erneuerbare Energieträger, nachhaltigere Gebäudesanierungen sowie klimafreundliche Technologien langfristig zu fördern.

Binningen setzt sich seit zehn Jahren vor Ort für Klimamassnahmen ein. Die Gemeinde hat energetische Sanierungen und Investitionen unterstützt, die ohne diese Unterstützung vermutlich nicht getätigt worden wären. Das hilft allen – nicht nur den Besitzern von Solardächern. Denn es bringt uns den Klimazielen des Bundes von 2050 näher.

Darum ist es unverständlich, dass die Bürgerlichen den Energiefonds nicht erneuern wollen. Haben wir denn zu viele Solaranlagen in Binningen? Gibt es keine Öl- und Gasheizungen mehr? Sind sämtliche Fenster- und Dächer energetisch abgedichtet worden? Nein, den Energiefonds zu erneuern, bedeutet nicht Geldverschwendung. Wer am falschen Ort spart, wirft Geld zum Fenster hinaus.

Also: zweimal JA zum Klimafonds und Energiefonds! Und Elif Cakar in den Gemeinderat – der Umwelt zu Liebe.

Luzia Sutter Rehmann, Co-Präsidentin Grüne Binningen

Eingereicht für das Binninger Wochenblatt vom 5. März 2026