Weiter mit erfolgreichem Energiefonds
Der Energiefonds der Gemeinde hat in zehn Jahren bereits viel erreicht. Er wurde mit einem Anfangsvolumen von 2,6 Mio. Franken ausgerüstet. Nun ist das Geld in Energiemassnahmen umgesetzt worden. Nach wie vor sind aber noch viele Dächer in Binningen frei für Fotovoltaik Anlagen. Auch so manche Gebäude warten noch auf energetische Sanierungen. Gasheizungen sind ebenfalls zu ersetzen. Es gibt also immer noch viel zu tun.
Die Neufinanzierung des Energiefonds mit 2,6 Mio. Franken durch den Verkauf des Kabelnetzes wurde vom Einwohnerrat bewilligt. Doch durch das Behördenreferendum der SVP unter der Zustimmung der FDP muss die Gemeinde nun eine Volksabstimmung finanzieren. Dieses Geld wäre besser in die energetischen Sanierungsprojekte gesteckt worden als in parteipolitische Scharmützel.
Nun werden wir also die Frage nach einer weiteren Finanzierung der Energiestrategie beantworten müssen. Mit der Finanzierung durch den Erlös eines Fonds und nicht durch Steuern ist eine Regelmässigkeit gesichert. Dieser Anfangsbatzen ist damals aus dem Verkauf eines Fonds entnommen worden und war kein «Giesskannenprojekt».
Meine 13 Jahre alte Indach-Fotovoltaik Anlage hat mittlerweile Gewinn abgeworfen den ich, nach Abzug der Amortisationskosten bereits versteure. Durch Energieproduktion, Energiesparen aber auch Arbeit/Aufträge für das lokale Gewerbe gab und gibt es weitere Argumente für ein JA zur Neufinanzierung des Energiefonds.
Mit einem weiteren JA zu Entnahme aus dem Verkaufserlös des Kabelnetztes sind wir den «finanziellen Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten» nicht ausgeliefert.
Deshalb empfehle ich dringend zweimal JA bei der Gemeindeabstimmung und Elif Cakar auf den Wahlzettel der Gemeinderatswahl.
Für die Grünen Binningen Beatrice Büschlen