Wir organisieren regelmässig Anlässe, Informationsstände und Aktionen, Diskussions- und Gesprächsrunden:

Archiv 2023
Archiv 2022


15. und 22. Februar 2024

Treffen Sie uns am Stammtisch im Cent-Treize

Wir Grünen engagieren uns für ein lebenswertes Binningen und haben ein offenes Ohr für Ihre Ideen, Anliegen und Sorgen.

Treffen Sie uns an einem unserer Stammtische am oder ab 19.00 im Restaurant Cent-Treize an der Hauptstrasse 113.


3., 10., 17. und 24. Februar 2024

Standaktionen Gemeinde-Wahlen 2024

Im Rahmen der Gemeindewahlen haben sich die Kandidierenden an den Samstagen im Februar der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei hat uns am 10. Februar 2024 auch ein hoher Gast, die grüne Nationalrätin Sibel Arslan aus Basel-Stadt (in der Mitte), besucht.
So konnten viele Gespräche mit Binningerinnen und Binningern geführt werden, deren Anliegen aufgenommen werden und umgekehrt die grossen Herausforderungen für die Gemeinde Binningen dargelegt werden.


5. Februar 2024

Einreichung der Binninger Baumschutz-Initiative

Am 5. Februar 2024 wurde die Binninger Baumschutz-Initiative den Gemeindebehörden eingereicht. Vor der Übergabe der Unterschriften haben die Einwohnerrätinnen Sirin Hauri und Luzia Sutter Rehmann in einer kurzen Ansprache darauf hingewiesen, dass wegen des dichteren Bauens und der heisseren Sommer, die Bäume immer wichtiger werden. Trotzdem verschwinden in Binningen laufend Bäume und der Gesamtbestand nimmt ab. Mit der Initiative soll dieser Trend umgekehrt werden.
Nach der Ansprache wurden dem Verwaltungsleiter, Christian Häfelfinger und der Gemeindepräsidentin a.i., Caroline Rietschi, die 665 Unterschriften übergeben. Als kleine Motivation wurde den beiden zusätzlich eine „Binniger Blaggedde“ geschenkt. Die Fasnacht und die Blaggedde haben nämlich dieses Jahr das Motto «bäumigs Binnige».
Die Initiative will, dass die Bäume auf öffentlichem Gemeindeboden als geschützt gelten und bei einer unumgänglichen Fällung ersetzt werden müssen. Für den Schutz von Bäumen auf privatem Grund soll die Gemeinde die Grundeigentümer informieren und unterstützen, damit sie den Baumbestand pflegen und entwickeln. Die Initiative wird durch die Parteien Grüne Binningen, SP Binningen und EVP Binningen getragen. Viele weitere Informationen finden Sie im Internet unter baumschutz-binningen.ch.

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10. Januar 2024

Neuzuzüger- und Neujahrs-Apéro 2024

Wie jedes Jahr haben die Grünen mit einem Stand am Neuzuzüger- und Neujahrs-Apéro der Gemeinde Binningen teilgenommen und standen der Bevölkerung Red und Antwort.
Der Anlass war ausgesprochen gut besucht und es konnten viele interessante Gespräche geführt werden.


2. Dezember 2023

Weihnachtsmarkt

Wie immer, nehmen die Grünen am Binninger Weihnachtsmarkt beim Schloss teil. Dort stellen sich die Grünen der Binninger Bevölkerung vor, haben ein offenes Ohr für Anliegen und informieren über aktuelle Fragen. Selbstverständlich bekommt man auch die berühmten Glaser-Zöpfe, Weihnachtsgutzi, heissen Apfelsaft und vieles mehr.


7. Oktober 2023

Unterschriftensammlung und Information zu den Initiativen

„Baumschutz Binningen“ und „Feuerwerk mit Augenmass“

Am 6. Oktober 2023 wurde die Vorprüfung der Initiativen publiziert und am 7. Oktober 2023 konnte die Binninger Bevölkerung persönlich über die Initiativen informiert und die ersten Unterschriften öffentlich gesammelt werden. Die Passanten reagieren durchwegs positiv auf das Anliegen und selbst ursprünglich kritische Geister unterschreiben.
Das Sammeln in der Öffentlichkeit ist aufwändig, weil die Leute es genau wissen wollen und gerne diskutieren. Die Zeit für Diskussionen ist allerdings wertvoll und gut investiert. Deshalb wurden gleich an drei Samstagen ein Informationsstand aufgestellt und Unterschriften gesammelt. 


27. September 2023

Stadtbäume schaffen Lebensräume

Was haben Seniorinnen und die Stadt-Bäume gemeinsam? Beide leiden unter dem kathastrophalen Klima. Die älteren Menschen, insbesondere Frauen, sind die am stärksten betroffene Bevölkerungsgruppe und die Mortalität ist dort besonders hoch. Damit sind die Grundrechte bedroht, trotzdem machen die zuständigen Stellen zu wenig, um die Klimaerwärmung auf unter 1.5°C zu begrenzen.
An der gut besuchten Abendveranstaltung vom 27. September 2023 erklärte Elisabeth Stern, Vorstandsmitglied der Klimaseniorinnen Schweiz diese Problematik. Weitere Informationen über die Klage der Klimaseniorinnen kann auf www.Klimaseniorinnen.ch entnommen werden. Auch Robert Zeller von der Stadtgärtnerei BS und Präsident der Baumschutz-Kommission konnte klar aufzeigen, wie Bäume unter der Klimakrise leiden. Stadtbäume sind auch Lebensraum für Tiere, Insekten und Pflanzen. Mit jedem gefällten oder nicht gepflanzten Baum verschlechtert sich unser Lebensraum. Hitzeinseln beeinträchtigen den Lebensraum von uns Menschen enorm. Weitere negative Einflüsse auf die wenigen Bäume entlang der Strassen sind die begrenzten Platzverhältnisse, Trockenheit verbunden mit Wassermangel, Nutzungsdruck und vieles mehr. Unser Wald wird durch das Waldgesetz geschützt. Eine Ansammlung von Bäumen ist aber kein Wald. Deshalb sind die Stadtbäume nur unzureichend geschützt, Bäume auf privatem Grund noch weniger. In Basel-Stadt können, für die Pflege von Bäumen, Subventionen beantragt werden. Auch in Binningen wären Anreize hilfreich, um solche CO2 Produzenten zu erhalten. Beide Referate haben klar aufgezeigt; wir brauchen mehr Stadtbäume um Lebensräume zu schaffen. Die Grünen Binningen werden sich weiterhin für gesunde Lebensräume einsetzen. Die beiden Poetry Slammer haben dem Publikum den Baum und sein Wesen wunderbar nähergebracht. Auch die Fragen aus dem Publikum zeigten klar auf, es braucht Baumschutz, Baumpflege, Baumpflanzung. Deshalb läuft ab Morgen auch die Unterschriftensammlung für eine Baumschutz-Initiative in Binningen: baumschutz-binningen.jimdosite.com.


14. Mai 2023

Baum vor Bau – oder Bauen als höchste Priorität?

Die Rotbuche am Kronenplatz ist weg. Im Kirschtalrain ist eine Waldecke kahlgeschlagen. Die alte Friedhofsparzelle Waldeckweg wird zur zonengemäßen Nutzung freigegeben. Diese jüngste Entwicklung beschäftigt viele EinwohnerInnen. Heisse Sommer und Trockenperioden nehmen zu. Was kann man da machen? Was heisst Verantwortung in Zeiten des Klimawandels? Baumfreundliches Bauen, Baumschutz und Erhalt von Grünflächen sind in einer Gemeinde wie Binningen dringend notwendig.

Jährlich wird ein Prozent der Landfläche in der Schweiz verbaut, versiegelt. Auch das geht zu Lasten der Bäume. In der Agglomeration verschwinden die alten und grossen Bäume. Gerade sie sind Schattenspender und kühlen die Luft mehr als junge Bäumchen. Das Siedlungsgebiet wird immer besser ausgenutzt, Stichwort „verdichtetes Bauen“. So werden z.B. alte Villen abgerissen und alte Gärten aufparzelliert und ausgiebig verbaut. Oft lassen es Grenzabstandsvorschriften nicht zu, dass Bäume gepflanzt werden, selbst dann nicht, wenn der Raum vorhanden wäre. Diese Vorschriften entstammen einem Baugesetz, das nicht mehr zeitgemäß ist. Wie kann man baumfreundlicher bauen? Bund, Kanton und Gemeinde sind gefordert.

Die Grünen haben dafür am 4. Mai 2023 zu einem Diskussions- und Informationsabend im Jugendhaus Binningen, 19h, eingeladen.


17. November 2022

Überhitzung des Siedlungsraumes

Am 17. November 2022 hat das gut besuchte Referat zur Überhitzung des Siedlungsraumes stattgefunden. Als Referent konnten die Grünen Binningen Tiziano Verasani gewinnen, moderiert wurde der Anlass von der Präsidentin des Einwohnerrats, Bea Büschlen.
Den Anwesenden wurde eindrücklich illustriert, wie in Siedlungen allgemein sowie konkret in Binningen Hitzeinseln entstehen und welche Folgen diese für die Gesundheit haben. Der weitere Temperaturanstieg wird diese Problematik noch deutlich verschärfen.
Mit Bäumen, Grünflächen, entsiegelten Böden, Pflanzen und Begrünungen von Flächen ist es möglich einen grossen, messbaren Unterschied zu machen und die Lebensqualität und Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern.
Der Referent plädierte dafür weniger zu planen und dafür mehr einfache Dinge zu machen oder damit zu experimentieren. Das ist eine wichtige Empfehlung für die Binninger Klimapolitik.


17. Juni 2022

Energiewende dank Atomkraft?

Am Freitag, 17. Juni 2022 haben die Grünen Binningen einen gut besuchten Anlass zur aktuellen Atomkraftdebatte durchgeführt. Fabian Lüscher, Leiter Fachbereich Atomenergie der Schweizerischen Energie-Stiftung hat die Anwesenden kompetent durch das Thema geführt.
Der Referent stellte fest, dass die Energieversorgung Europas und der Schweiz auf tönernen Füssen steht und Versorgungslücken absehbar sind. Dabei wurde klar, dass Atomkraftwerke keine Lösung sind, sondern eher ein Problem. Die AKW gefährden die Versorgungssicherheit, weil schon der Ausfall eines einzigen AKW eine problematische Stromlücke auslöst. So sind beispielsweise im Winter 2017 gleich zwei AKW gleichzeitig, längere Zeit ausgefallen. Dadurch fehlten rund 20% der gesamten Schweizer Stromproduktion und mussten importiert werden. Ausserdem liefern AKW unabhängig vom Bedarf dauernd Strom. Dafür mussten Speicherkraftwerke gebaut werden. Beispielsweise um den überschüssigen Nachtstrom am Tag verfügbar zu machen. Die erneuerbaren Energien, wie Solar und Wind, erzeugen zwar den Strom auch nicht genau entsprechend dem Bedarf. Die Berechnungen zeigen aber, dass die bestehenden Speicherkraftwerke genügen würden, wenn sie nicht mehr für den Atomstrom verwendet werden müssten.
Gleichzeitig ist der Atomstrom teurer als der von erneuerbaren Energien. Derjenige von neuen AKW ist ein Vielfaches teurer und der Strom von alten AKW ist auch noch klar teurer.
Die AKW sind also, neben den Gefahren und dem Atomabfall, keine Lösung, sondern eines der Probleme für eine sichere Stromversorgung. Nebenbei: Die Schweizer AKW setzen russische Kernbrennstäbe ein, ob diese weiterhin so leicht zu beschaffen sind, bleibt offen.
Eine für die Versorgung und die Umwelt sichere Stromproduktion sollte auf erneuerbaren Energien basieren. Die bestehenden AKW sollten mit einem Zeitplan abgeschaltet werden, damit es sich für die Investoren lohnt, die entsprechenden Strommengen mit erneuerbaren Energien bereitzustellen, damit die Speicherkraftwerke zur Verfügung stehen und nicht mehr durch den Atomstrom ausgelastet werden.


Der Unglücksreaktor von Tschernobyl


Der Sarkophag